Acht Bissen müssen genügen

Amerikanische Literatur, Bücher 2019, Debütroman, Erzählband, Frauenliteratur, Gesellschaftsroman, Im Gespräch, Lieblingsbücher, Neues vom Büchermarkt

„GEIST“: Eine Prostituierte wird ermordet. Sie ist zu müde, um zum Geist zu werden.

„WUT“: Eine Prostituierte wird ermordet. Sie ist zu wütend, um zum Geist zu werden.

„REIN“: Eine Prosituierte wird ermordet. Sie ist zu traurig, um zum Geist zu werden.

Wer küsst hier wen?

Bücher 2019, Deutschsprachige Literatur, Gesellschaftsroman, Lovestory, Unabhängige Verlage

„Komisch, dachte er, sie wirkte reizend, wie aus der Zeit gefallen, es hätte ihn nicht gewundert, wenn sie sich in einem alten Musicalfilm wiedergefunden hätten, irgendwo in Paris oder London, und er hätte sich in einen Maler verwandelt und sie sich in eine Ballerina. Ich bin nicht krank, überfiel es ihn jäh, ich bin verliebt.“ (Yann)

Never trust the devil

Debütroman, Deutschsprachige Literatur, Gesellschaftsroman, Punks not dead!, Unabhängige Verlage

„Remember you never trust the Devil,

stay clear of Lucifer’s hand.

Don’t let them wander in the meadow,

or you’ll wind up in the frying pan.“

(T. Waits)

Ein liebendes, treues Tier

Aus aller Welt, Bücher 2019, Coming of Age, Debütroman, Familiengeschichte, Frauenliteratur, Lieblingsbücher, Neues vom Büchermarkt, Unabhängige Verlage

“They fuck you up, your mum and dad.
They may not mean to, but they do.
They fill you with the faults they had
and add some extras, just for you.”
(Philip Larkin)

GRENZGANG

Aus meinem Bücherregal, Debütroman, Deutscher Buchpreis, Deutschsprachige Literatur, Familiengeschichte, Gesellschaftsroman, Lieblingsbücher

Alle 7 Jahre steht das hessische Bergenstadt kopf: Man feiert Grenzgang, das historische dreitägige Heimatfest, während dessen in einer mehrtägigen Wanderung durch den Stadtwald der Verlauf der Gemeindegrenze abgeschritten wird. Verbunden ist das ganze mit einem großen Volksfest, allabendlich werden dabei im Festzelttrubel zwischenmenschliche Grenzen ausgetestet, verschoben und überschritten.

You’ll never live like common people

Aus aller Welt, Bücher 2019, Coming of Age, Familiengeschichte, Frauenliteratur, Im Gespräch, Krimi & Thriller, Lieblingsbücher, Lovestory, Neues vom Büchermarkt

„I want to live like common people,
I want to do whatever common people do,
I want to sleep with common people,
I want to sleep with common people,
Like you.“

64

Aus aller Welt, Aus meinem Bücherregal, Bücher 2019, Gesellschaftsroman, Krimi & Thriller, Lieblingsbücher

Hätte mir jemand empfohlen, ein 760 Seiten dicken (!) Kriminalroman (!!) über interne Machenschaften des japanischen Polizeiapparats (!!!) zu lesen, hätte ich vermutlich höflich genickt und zu einem anderen Buch gegriffen. Zugegeben, es war ein Coverkauf. Einer der beste, die ich tätigen konnte!

Alkohol und eine tote, gefrorene Maus im Handschuhfach

Amerikanische Literatur, Aus meinem Bücherregal, Bücher 2019, Frauenliteratur, Lieblingsbücher, Psychothriller, Punks not dead!, Unabhängige Verlage

… zwei feste Bestandteile im Leben Eileens. Und viel rosiger ist der Rest auch nicht. Unsichtbar, voller Selbsthass, den Kopf angefüllt mit unterdrückten Aggressionen und abstrusen erotischen Phantasien – so beschreibt die inzwischen 70-jährige Protagonistin Eileen rückblickend ihr 24-jähriges Ich. Trostlos ist das Leben 1964 in der amerikanische Kleinstadt an der Ostküste, im Roman schlicht X-Ville genannt, trostlos ist Eileens Leben, deren gleichförmigen Tage sinnlos dahinsiechen zwischen dem örtlichen Jugendgefängnis, wo sie als Sekretärin arbeitet, und einem zugemüllten Einfamilienhaus, in dem sie mit ihrem Vater, einem pensionierter Cop und paranoidem Alkoholiker, haust.

Mit Leben gefüllte Leerstellen

Aus meinem Bücherregal, Bücher 2018, Deutschsprachige Literatur, Erfahrungsbericht, Erzählband, Frauenliteratur, Historischer Roman, Im Gespräch, Lieblingsbücher, Neues vom Büchermarkt

„Wie alle Bücher ist auch das vorliegende Buch von dem Begehren angetrieben, etwas überleben zu lassen, Vergangenes zu vergegenwärtigen, Vergessenes zu beschwören, Verstummtes zu Wort kommen zu lassen und Versäumtes zu betrauern. Nichts kann im Schreiben zurückgeholt, aber alles erfahrbar werden. So handelt dieser Band gleichermaßen vom Suchen wie vom Finden, vom Verlieren wie vom Gewinnen und lässt erahnen, dass der Unterschied zwischen An- und Abwesenheit womöglich marginal ist, solange es die Erinnerung gibt.“

Brennender Whiskey fürs Herz

Amerikanische Literatur, Aus meinem Bücherregal, Debütroman, Frauenliteratur, Historischer Roman, Lieblingsbücher, Unabhängige Verlage

Ein Segelschiff im Hafen Sansibars, Ostafrika, 1851: Der abgewrackte Trinker McGlue wird stockbesoffen an Bord geschleppt, unter Deck gebracht und in eine finstere Koje gesperrt. „Tief unten im Bauch des schwankenden Schiffs treibe ich irgendwohin.“