Vom Ende der Einsamkeit

Aus meinem Bücherregal, Deutschsprachige Literatur, Lieblingsbücher

„Vom Ende der Einsamkeit“ von Benedict Wells

„Ich stoße ins Innere vor und sehe eine Bild klar vor mir: wie unser Leben beim Tod unserer Eltern an einer Weiche ankommt, falsch abbiegt und wir seitdem ein anderes, falsche Leben führen. Ein nicht korrigierbarer Fehler im System.“

Wie sehr ist das was uns geschieht, was uns von außen zugefügt wird, ohne dass wir mit unserem Tun Einfluss nehmen können, bestimmend für unser Leben, für unser Sein?

Jules und seine Geschwister Marty und Liz verlieren als Kinder ihre Eltern durch einen Autounfall und wachsen von da an im Internat auf. Alles was ihre Kindheit ausmachte, die Geborgenheit des Familienlebens, alles Vertraute und Beschützende ist nur noch Erinnerung und die Geschwister driften mehr und mehr auseinander. Jules zieht sich immer mehr in sich zurück, bis er Alva begegnet und durch sie erfährt, was Liebe alles sein kann. Schönheit, Trauer, Erfüllung und Einsamkeit.

Eines meiner Herzensbücher, das ich immer mal wieder in die Hand nehme, um einige Seiten darin zu lesen. Eines der wenigen Bücher, das ich an Menschen, die mir viel bedeuten, verschenkt habe. Ganz einfach weil ich denke, dass es so gut tut, es zu lesen.

„[…] erst später habe ich verstanden, dass in Wahrheit nur ich selbst der Architekt meiner Existenz bin […] Dieses andere Leben, in dem ich nun schon so deutliche Spuren hinterlassen habe, kann gar nicht mehr falsch sein. Denn es ist meins.“

IMG_9930

„Vom Ende der Einsamkeit“, Benedict Wells, erschienen im Diogenes Verlag

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s