Acht Bissen müssen genügen

Amerikanische Literatur, Bücher 2019, Debütroman, Erzählband, Frauenliteratur, Gesellschaftsroman, Im Gespräch, Lieblingsbücher, Neues vom Büchermarkt

„GEIST“: Eine Prostituierte wird ermordet. Sie ist zu müde, um zum Geist zu werden.

„WUT“: Eine Prostituierte wird ermordet. Sie ist zu wütend, um zum Geist zu werden.

„REIN“: Eine Prosituierte wird ermordet. Sie ist zu traurig, um zum Geist zu werden.

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Wer küsst hier wen?

Bücher 2019, Deutschsprachige Literatur, Gesellschaftsroman, Lovestory, Unabhängige Verlage

„Komisch, dachte er, sie wirkte reizend, wie aus der Zeit gefallen, es hätte ihn nicht gewundert, wenn sie sich in einem alten Musicalfilm wiedergefunden hätten, irgendwo in Paris oder London, und er hätte sich in einen Maler verwandelt und sie sich in eine Ballerina. Ich bin nicht krank, überfiel es ihn jäh, ich bin verliebt.“ (Yann)

Ein liebendes, treues Tier

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“They fuck you up, your mum and dad.
They may not mean to, but they do.
They fill you with the faults they had
and add some extras, just for you.”
(Philip Larkin)

You’ll never live like common people

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„I want to live like common people,
I want to do whatever common people do,
I want to sleep with common people,
I want to sleep with common people,
Like you.“

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Aus aller Welt, Aus meinem Bücherregal, Bücher 2019, Gesellschaftsroman, Krimi & Thriller, Lieblingsbücher

Hätte mir jemand empfohlen, ein 760 Seiten dicken (!) Kriminalroman (!!) über interne Machenschaften des japanischen Polizeiapparats (!!!) zu lesen, hätte ich vermutlich höflich genickt und zu einem anderen Buch gegriffen. Zugegeben, es war ein Coverkauf. Einer der beste, die ich tätigen konnte!

Alkohol und eine tote, gefrorene Maus im Handschuhfach

Amerikanische Literatur, Aus meinem Bücherregal, Bücher 2019, Frauenliteratur, Lieblingsbücher, Psychothriller, Punks not dead!, Unabhängige Verlage

… zwei feste Bestandteile im Leben Eileens. Und viel rosiger ist der Rest auch nicht. Unsichtbar, voller Selbsthass, den Kopf angefüllt mit unterdrückten Aggressionen und abstrusen erotischen Phantasien – so beschreibt die inzwischen 70-jährige Protagonistin Eileen rückblickend ihr 24-jähriges Ich. Trostlos ist das Leben 1964 in der amerikanische Kleinstadt an der Ostküste, im Roman schlicht X-Ville genannt, trostlos ist Eileens Leben, deren gleichförmigen Tage sinnlos dahinsiechen zwischen dem örtlichen Jugendgefängnis, wo sie als Sekretärin arbeitet, und einem zugemüllten Einfamilienhaus, in dem sie mit ihrem Vater, einem pensionierter Cop und paranoidem Alkoholiker, haust.