Brennender Whiskey fürs Herz

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Ein Segelschiff im Hafen Sansibars, Ostafrika, 1851: Der abgewrackte Trinker McGlue wird stockbesoffen an Bord geschleppt, unter Deck gebracht und in eine finstere Koje gesperrt. „Tief unten im Bauch des schwankenden Schiffs treibe ich irgendwohin.“

Darling, oh Darling

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„Mein Ein und Alles“ von Gabriel Tallent

„Ihr Hals ist gegen das Kissen gedrückt, mit papiernen, nassen Blättern gefüllt, als wäre sie eine kalte Sickerstelle im Herbst und das winterliche Wasser würde durch sie beide hindurchsickern, nach Pfeffer und Kiefernnadeln schmecken, Eichenblätter und der grüne Geschmack von Wiesengras. Er hält ihren Körper für etwas, das er versteht, und hinterhältigerweise ist er das auch.“

Warten auf Schnee

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„Warten auf Schnee“ von Karoline Menge

„Meine Mutter ging an einem Nachmittag im Januar.“

Zurück bleiben Pauli und Karine. In einem Haus, das am Rande eines Dorfs liegt in einer Welt, die hinter dem Hügel endet, und einer Zeit, die schwebt zwischen Sein und Nichtsein. Zwischen Erinnerungen und Phantasie, Freude und Angst. Realität und Wahn.

Idaho

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„Idaho“ von Emily Ruskovich

„Wie könnte ein solcher Riss jemals heilen; ein Riss, der sich durch die Zeit, die Erde und durch Herzen zieht und an jenem Augusttag entstand, als alles aus den Fugen ging und in Stücke brach, binnen Sekunden unwiederbringlich verloren?“

Asymmetry

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„Asymmetry“ von Lisa Halliday

„Are you game?“

She looked at him.

He looked at her.

Alice laughed.

„Are you game?“ he repeated.

Turning back to her cone: „Well, no reason not to be, I guess.“

Das Birnenfeld

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Diese Bücher, die man in den Händen hält, eigentlich nur mal kurz reinlesen will und dann nicht mehr weglegen kann. Sind das nicht die besten? Zu diesen Büchern gehört für mich „Das Birnenfeld“ von Ekvtimishvili, deren Erzählweise mich von der ersten Seite an gefesselt hat. Und deren Heldin Lela mir sofort ans Herz gewachsen ist.

Farben der Nacht

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„Er steht und schaut. Hinunter auf ihn. Steht reglos, ebenso reglos, wie der daliegt, auf den er hinunterschaut.“ – „Also, soll er nur stehen und schauen.“ Mit diesen Sätzen beginnt und endet der Roman von Davit Gabunia. Zwischen ihnen eine fein gewobene Geschichte über die Suche nach dem Lebensglück. Eine Geschichte voller Zwischentöne, die so viel mehr erzählt, als es auf den ersten Blick scheint.

4 Fragen an Christian Dittloff

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Christian Dittloff, über dessen Buch „Das Weiße Schloss“ ich in meinem vorherigen Blogeintrag geschrieben habe, ist nicht nur ein fantastischer, sondern auch ein super netter und unkomplizierter Autor, der sich sofort bereit erklärt hat, mir einige Fragen zu seinem Buch zu benantworten.

Das Weiße Schloss

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„Das Weiße Schloss“ von Christian Dittloff

Ada und Yves wollen ein Kind. Und sie wollen sich in ihrer beruflichen und persönlichen Freiheit nicht einschränken lassen. Auch oder erst recht nicht durch ein Kind. Sie entscheiden sich daher am Prestigeprojekt des Weißen Schlosses teilzunehmen. Ihr gemeinsames Kind soll dort nicht nur von einer Leihmutter zur Welt gebracht, sondern auch von ihr aufgezogen werden.

Die Hochhausspringerin

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„Die Hochhausspringerin“ von Julia von Lucadou

„Sehen Sie sich diese Augen genau an. Sie werden kein Makel entdecken, keine Rötung, keine Trübung der Iris oder ungleiche Pupillendiameter, stattdessen scharfer Fokus, Konzentration.“

Riva ist gläserner Star der Hochhausspringer. Millionen Fans bewundern sie und beneiden sie um ihr vermeintlich perfektes Leben. Rivas Alltag wird 24/7 in unzähligen Feeds, Streams und Foren verfolgt und kommentiert. Bis eines Tages das Undenkbare passiert – Riva verweigert sich. Sie bricht ihr Training ab und entzieht sich der Außenwelt, zieht sich in komplettes Schweigen und Nichtstun zurück.