Acht Bissen müssen genügen

Amerikanische Literatur, Bücher 2019, Debütroman, Erzählband, Frauenliteratur, Gesellschaftsroman, Im Gespräch, Lieblingsbücher, Neues vom Büchermarkt

„GEIST“: Eine Prostituierte wird ermordet. Sie ist zu müde, um zum Geist zu werden.

„WUT“: Eine Prostituierte wird ermordet. Sie ist zu wütend, um zum Geist zu werden.

„REIN“: Eine Prosituierte wird ermordet. Sie ist zu traurig, um zum Geist zu werden.

Never trust the devil

Debütroman, Deutschsprachige Literatur, Gesellschaftsroman, Punks not dead!, Unabhängige Verlage

„Remember you never trust the Devil,

stay clear of Lucifer’s hand.

Don’t let them wander in the meadow,

or you’ll wind up in the frying pan.“

(T. Waits)

Ein liebendes, treues Tier

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“They fuck you up, your mum and dad.
They may not mean to, but they do.
They fill you with the faults they had
and add some extras, just for you.”
(Philip Larkin)

GRENZGANG

Aus meinem Bücherregal, Debütroman, Deutscher Buchpreis, Deutschsprachige Literatur, Familiengeschichte, Gesellschaftsroman, Lieblingsbücher

Alle 7 Jahre steht das hessische Bergenstadt kopf: Man feiert Grenzgang, das historische dreitägige Heimatfest, während dessen in einer mehrtägigen Wanderung durch den Stadtwald der Verlauf der Gemeindegrenze abgeschritten wird. Verbunden ist das ganze mit einem großen Volksfest, allabendlich werden dabei im Festzelttrubel zwischenmenschliche Grenzen ausgetestet, verschoben und überschritten.

Brennender Whiskey fürs Herz

Amerikanische Literatur, Aus meinem Bücherregal, Debütroman, Frauenliteratur, Historischer Roman, Lieblingsbücher, Unabhängige Verlage

Ein Segelschiff im Hafen Sansibars, Ostafrika, 1851: Der abgewrackte Trinker McGlue wird stockbesoffen an Bord geschleppt, unter Deck gebracht und in eine finstere Koje gesperrt. „Tief unten im Bauch des schwankenden Schiffs treibe ich irgendwohin.“

Darling, oh Darling

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„Mein Ein und Alles“ von Gabriel Tallent

„Ihr Hals ist gegen das Kissen gedrückt, mit papiernen, nassen Blättern gefüllt, als wäre sie eine kalte Sickerstelle im Herbst und das winterliche Wasser würde durch sie beide hindurchsickern, nach Pfeffer und Kiefernnadeln schmecken, Eichenblätter und der grüne Geschmack von Wiesengras. Er hält ihren Körper für etwas, das er versteht, und hinterhältigerweise ist er das auch.“

Warten auf Schnee

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„Warten auf Schnee“ von Karoline Menge

„Meine Mutter ging an einem Nachmittag im Januar.“

Zurück bleiben Pauli und Karine. In einem Haus, das am Rande eines Dorfs liegt in einer Welt, die hinter dem Hügel endet, und einer Zeit, die schwebt zwischen Sein und Nichtsein. Zwischen Erinnerungen und Phantasie, Freude und Angst. Realität und Wahn.

Idaho

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„Idaho“ von Emily Ruskovich

„Wie könnte ein solcher Riss jemals heilen; ein Riss, der sich durch die Zeit, die Erde und durch Herzen zieht und an jenem Augusttag entstand, als alles aus den Fugen ging und in Stücke brach, binnen Sekunden unwiederbringlich verloren?“

Asymmetry

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„Asymmetry“ von Lisa Halliday

„Are you game?“

She looked at him.

He looked at her.

Alice laughed.

„Are you game?“ he repeated.

Turning back to her cone: „Well, no reason not to be, I guess.“

Das Birnenfeld

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Diese Bücher, die man in den Händen hält, eigentlich nur mal kurz reinlesen will und dann nicht mehr weglegen kann. Sind das nicht die besten? Zu diesen Büchern gehört für mich „Das Birnenfeld“ von Ekvtimishvili, deren Erzählweise mich von der ersten Seite an gefesselt hat. Und deren Heldin Lela mir sofort ans Herz gewachsen ist.