Alkohol und eine tote, gefrorene Maus im Handschuhfach

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… zwei feste Bestandteile im Leben Eileens. Und viel rosiger ist der Rest auch nicht. Unsichtbar, voller Selbsthass, den Kopf angefüllt mit unterdrückten Aggressionen und abstrusen erotischen Phantasien – so beschreibt die inzwischen 70-jährige Protagonistin Eileen rückblickend ihr 24-jähriges Ich. Trostlos ist das Leben 1964 in der amerikanische Kleinstadt an der Ostküste, im Roman schlicht X-Ville genannt, trostlos ist Eileens Leben, deren gleichförmigen Tage sinnlos dahinsiechen zwischen dem örtlichen Jugendgefängnis, wo sie als Sekretärin arbeitet, und einem zugemüllten Einfamilienhaus, in dem sie mit ihrem Vater, einem pensionierter Cop und paranoidem Alkoholiker, haust.

Brennender Whiskey fürs Herz

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Ein Segelschiff im Hafen Sansibars, Ostafrika, 1851: Der abgewrackte Trinker McGlue wird stockbesoffen an Bord geschleppt, unter Deck gebracht und in eine finstere Koje gesperrt. „Tief unten im Bauch des schwankenden Schiffs treibe ich irgendwohin.“

Mein Pochendes Leben

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„Schaut mein Vater mich an, sieht er sich als Achtzigjährigen. Schaue ich ihn an, sehe ich mich als Zweiunddreißigjährigen,

ein Alter, das ich nie erreichen werde.

Die Zukunft, die nicht sein wird, und die Vergangenheit, die niemals war,

blicken einander an und fragen sich:

Ist sechzehn das richtige Alter, um Eltern eines Kindes zu werden?

Ist zweiunddreißig das richtige Alter, um dieses Kind zu verlieren.

(…)

Dies ist die Geschichte von sehr jungen Eltern und ihrem sehr alten Kind.“