Lettres à Yves

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„Lettres à Yves“ von Pierre Bergé

„Comme le matin de Paris était jeune et beau la fois où nous nous sommes rencontrés ! Tu menais ton premier combat. Ce jour-là, tu as rencontré la gloire et, depuis, elle et toi ne vous êtes plus quittés. Comment aurais-je pu imaginer que cinquante années plus tard nous serions là, face à face, et que je m’adresserais à toi pour un dernier adieu ?“

Die polyglotten Liebhaber

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„Die polyglotten Liebhaber“ von Lina Wolff

„Merkt man, dass etwas faul ist, muss man seine Hand auf der Stelle zurückziehen, sonst steckt man sich an und fault ebenfalls, und dann ist alles gelaufen. Aber ich blieb.“

So enden wir

Aus aller Welt, Bücher 2018, Neu auf dem Markt, Punks not dead!, Südamerikanische Literatur

„So enden wir“ von Daniel Galera

„Dieser plötzliche Drang, die Zerstörung der Welt voranzutreiben, hatte mit dem Gestank von Menschenscheiße auf dem Gehwegen zu tun, mit den Dämpfen, die von den Müllcontainern aufstiegen, dem Streik der Busfahrer und der allgemeinen Verzweiflung über die Hitzewelle, die Porto Alegre gegen Ende jenes Januars überrollte…“

Asymmetry

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„Asymmetry“ von Lisa Halliday

„Are you game?“

She looked at him.

He looked at her.

Alice laughed.

„Are you game?“ he repeated.

Turning back to her cone: „Well, no reason not to be, I guess.“

Das Birnenfeld

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Diese Bücher, die man in den Händen hält, eigentlich nur mal kurz reinlesen will und dann nicht mehr weglegen kann. Sind das nicht die besten? Zu diesen Büchern gehört für mich „Das Birnenfeld“ von Ekvtimishvili, deren Erzählweise mich von der ersten Seite an gefesselt hat. Und deren Heldin Lela mir sofort ans Herz gewachsen ist.

Farben der Nacht

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„Er steht und schaut. Hinunter auf ihn. Steht reglos, ebenso reglos, wie der daliegt, auf den er hinunterschaut.“ – „Also, soll er nur stehen und schauen.“ Mit diesen Sätzen beginnt und endet der Roman von Davit Gabunia. Zwischen ihnen eine fein gewobene Geschichte über die Suche nach dem Lebensglück. Eine Geschichte voller Zwischentöne, die so viel mehr erzählt, als es auf den ersten Blick scheint.

Das Weiße Schloss

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„Das Weiße Schloss“ von Christian Dittloff

Ada und Yves wollen ein Kind. Und sie wollen sich in ihrer beruflichen und persönlichen Freiheit nicht einschränken lassen. Auch oder erst recht nicht durch ein Kind. Sie entscheiden sich daher am Prestigeprojekt des Weißen Schlosses teilzunehmen. Ihr gemeinsames Kind soll dort nicht nur von einer Leihmutter zur Welt gebracht, sondern auch von ihr aufgezogen werden.

Die Hochhausspringerin

Bücher 2018, Debütroman, Deutschsprachige Literatur, Dystopischer Roman, Neues vom Büchermarkt

„Die Hochhausspringerin“ von Julia von Lucadou

„Sehen Sie sich diese Augen genau an. Sie werden kein Makel entdecken, keine Rötung, keine Trübung der Iris oder ungleiche Pupillendiameter, stattdessen scharfer Fokus, Konzentration.“

Riva ist gläserner Star der Hochhausspringer. Millionen Fans bewundern sie und beneiden sie um ihr vermeintlich perfektes Leben. Rivas Alltag wird 24/7 in unzähligen Feeds, Streams und Foren verfolgt und kommentiert. Bis eines Tages das Undenkbare passiert – Riva verweigert sich. Sie bricht ihr Training ab und entzieht sich der Außenwelt, zieht sich in komplettes Schweigen und Nichtstun zurück.

Kriegslicht

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„Kriegslicht“ von Michael Ondaatje

„Im Jahre 1945 gingen unsere Eltern fort und ließen uns in der Obhut zweier Männer zurück, die möglicherweise Kriminelle waren.“

Uns – das sind der vierzehnjährige Nathaniel und seine zwei Jahre ältere Schwester Rachel. Im Haus der Eltern im Nachkriegs-London leben die Geschwister fortan mit ihrem unergründlichen Betreuer

Gott der Barbaren

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„Gott der Barbaren“ von Stephan Thome

„Danach solltest du dich daran erinnern, dass in jedem Sieg der Keim der Niederlage liegt.“

In seinem neusten Werk erzählt Thome fulminant über die Taiping-Rebellion (1851-1864), einen zunächst christlich-religiös motivierten, später zunehmend politischen Aufstand ethnischer Minderheiten gegen das offizielle Kaiserreich China.