Die polyglotten Liebhaber

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„Die polyglotten Liebhaber“ von Lina Wolff

„Merkt man, dass etwas faul ist, muss man seine Hand auf der Stelle zurückziehen, sonst steckt man sich an und fault ebenfalls, und dann ist alles gelaufen. Aber ich blieb.“

Asymmetry

Amerikanische Literatur, Aus aller Welt, Bücher 2018, Debütroman, Frauenliteratur, Lieblingsbücher, Neues vom Büchermarkt

„Asymmetry“ von Lisa Halliday

„Are you game?“

She looked at him.

He looked at her.

Alice laughed.

„Are you game?“ he repeated.

Turning back to her cone: „Well, no reason not to be, I guess.“

Die Gesichter

Aus aller Welt, Bücher 2018, Kunst, Neues vom Büchermarkt

„Die Gesichter“ von Tom Rachman

„In jungen Jahren fand Pinch, menschliche Beziehungen seien ein Behelf für jene, die keine Kunst schaffen können. Heute sieht er in der Kunst einen Behelf für jene, die zu Beziehungen unfähig sind.“

Ein komplexes Beziehungsgeflecht zwischen Vater und Sohn, zwischen Künstler und Familie steht im Mittelpunkt des neuen Romans von Tom Rachman.

Farben der Nacht

Aus aller Welt, Bücher 2018, Debütroman, Neues vom Büchermarkt

„Er steht und schaut. Hinunter auf ihn. Steht reglos, ebenso reglos, wie der daliegt, auf den er hinunterschaut.“ – „Also, soll er nur stehen und schauen.“ Mit diesen Sätzen beginnt und endet der Roman von Davit Gabunia. Zwischen ihnen eine fein gewobene Geschichte über die Suche nach dem Lebensglück. Eine Geschichte voller Zwischentöne, die so viel mehr erzählt, als es auf den ersten Blick scheint.

4 Fragen an Christian Dittloff

Debütroman, Deutschsprachige Literatur, Im Gespräch, Lieblingsbücher

Christian Dittloff, über dessen Buch „Das Weiße Schloss“ ich in meinem vorherigen Blogeintrag geschrieben habe, ist nicht nur ein fantastischer, sondern auch ein super netter und unkomplizierter Autor, der sich sofort bereit erklärt hat, mir einige Fragen zu seinem Buch zu benantworten.

Das Weiße Schloss

Aus meinem Bücherregal, Bücher 2018, Debütroman, Deutschsprachige Literatur, Dystopischer Roman, Lieblingsbücher, Neues vom Büchermarkt

„Das Weiße Schloss“ von Christian Dittloff

Ada und Yves wollen ein Kind. Und sie wollen sich in ihrer beruflichen und persönlichen Freiheit nicht einschränken lassen. Auch oder erst recht nicht durch ein Kind. Sie entscheiden sich daher am Prestigeprojekt des Weißen Schlosses teilzunehmen. Ihr gemeinsames Kind soll dort nicht nur von einer Leihmutter zur Welt gebracht, sondern auch von ihr aufgezogen werden.

Bungalow

Bücher 2018, Deutschsprachige Literatur, Neues vom Büchermarkt, Punks not dead!

„Bungalow“ von Helene Hegemann

Wie anfangen über einen Roman zu schreiben, den man so schwer in Gedanken, geschweige denn in Worte fassen kann? „Bungalow“, der neuste Roman von Helene Hegemann, erzählt auf eine radikale, teilweise unerträglich brutale Weise eine Coming-of-age Geschichte in einem apokalyptischen Setting und wirft zugleich einen kritischen Blick auf die sozial immer weiter auseinanderklaffende Gesellschaft, in der wir leben.

Kriegslicht

Bücher 2018, Lieblingsbücher, Neu auf dem Markt

„Kriegslicht“ von Michael Ondaatje

„Im Jahre 1945 gingen unsere Eltern fort und ließen uns in der Obhut zweier Männer zurück, die möglicherweise Kriminelle waren.“

Uns – das sind der vierzehnjährige Nathaniel und seine zwei Jahre ältere Schwester Rachel. Im Haus der Eltern im Nachkriegs-London leben die Geschwister fortan mit ihrem unergründlichen Betreuer

Gott der Barbaren

Bücher 2018, Deutschsprachige Literatur, Lieblingsbücher, Neu auf dem Markt

„Gott der Barbaren“ von Stephan Thome

„Danach solltest du dich daran erinnern, dass in jedem Sieg der Keim der Niederlage liegt.“

In seinem neusten Werk erzählt Thome fulminant über die Taiping-Rebellion (1851-1864), einen zunächst christlich-religiös motivierten, später zunehmend politischen Aufstand ethnischer Minderheiten gegen das offizielle Kaiserreich China.

Unter der Drachenwand

Bücher 2018, Deutschsprachige Literatur, Lieblingsbücher

„Unter der Drachenwand“ von Arno Geiger

„Im Himmel, ganz oben, konnte ich einige ziehende Wolken erkennen, und da begriff ich, ich hatte überlebt.“

so beginnt die Geschichte Veit Kolbes, der, nachdem er mehr als fünf Jahre als Soldat den Krieg miterlebt hat, von Granitsplittern verwundet von der Front zurückkehrt und dank familiärer Beziehungen einige Monate zur Rekonvaleszenz in dem kleine Dorf Mondsee verbringt, das am gleichnamigen See zu Fuße der Drachenwand liegt, einer bedrohlich wirkenden Felswand in den Salzkammergut-Bergen.