Weggehen um anzukommen

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„Das Leuchten in mir“ von Grégoire Delacourt

„Ich glaube, dass man wegen einer kleinen inneren Leere in die Liebe stolpert. Wegen eines kaum wahrnehmbaren Freiraums. Eines nie befriedigten Hungers.“

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Darling, oh Darling

Amerikanische Literatur, Bücher 2018, Debütroman, Familiengeschichte, Im Gespräch, Neues vom Büchermarkt

„Mein Ein und Alles“ von Gabriel Tallent

„Ihr Hals ist gegen das Kissen gedrückt, mit papiernen, nassen Blättern gefüllt, als wäre sie eine kalte Sickerstelle im Herbst und das winterliche Wasser würde durch sie beide hindurchsickern, nach Pfeffer und Kiefernnadeln schmecken, Eichenblätter und der grüne Geschmack von Wiesengras. Er hält ihren Körper für etwas, das er versteht, und hinterhältigerweise ist er das auch.“

Warten auf Schnee

Bücher 2018, Debütroman, Deutschsprachige Literatur, Familiengeschichte, Frauenliteratur, Lieblingsbücher, Neues vom Büchermarkt

„Warten auf Schnee“ von Karoline Menge

„Meine Mutter ging an einem Nachmittag im Januar.“

Zurück bleiben Pauli und Karine. In einem Haus, das am Rande eines Dorfs liegt in einer Welt, die hinter dem Hügel endet, und einer Zeit, die schwebt zwischen Sein und Nichtsein. Zwischen Erinnerungen und Phantasie, Freude und Angst. Realität und Wahn.

Idaho

Amerikanische Literatur, Bücher 2018, Debütroman, Familiengeschichte, Frauenliteratur, Neues vom Büchermarkt

„Idaho“ von Emily Ruskovich

„Wie könnte ein solcher Riss jemals heilen; ein Riss, der sich durch die Zeit, die Erde und durch Herzen zieht und an jenem Augusttag entstand, als alles aus den Fugen ging und in Stücke brach, binnen Sekunden unwiederbringlich verloren?“

Die polyglotten Liebhaber

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„Die polyglotten Liebhaber“ von Lina Wolff

„Merkt man, dass etwas faul ist, muss man seine Hand auf der Stelle zurückziehen, sonst steckt man sich an und fault ebenfalls, und dann ist alles gelaufen. Aber ich blieb.“

Die Gesichter

Aus aller Welt, Bücher 2018, Kunst, Neues vom Büchermarkt

„Die Gesichter“ von Tom Rachman

„In jungen Jahren fand Pinch, menschliche Beziehungen seien ein Behelf für jene, die keine Kunst schaffen können. Heute sieht er in der Kunst einen Behelf für jene, die zu Beziehungen unfähig sind.“

Ein komplexes Beziehungsgeflecht zwischen Vater und Sohn, zwischen Künstler und Familie steht im Mittelpunkt des neuen Romans von Tom Rachman.

Die Hochhausspringerin

Bücher 2018, Debütroman, Deutschsprachige Literatur, Dystopischer Roman, Neues vom Büchermarkt

„Die Hochhausspringerin“ von Julia von Lucadou

„Sehen Sie sich diese Augen genau an. Sie werden kein Makel entdecken, keine Rötung, keine Trübung der Iris oder ungleiche Pupillendiameter, stattdessen scharfer Fokus, Konzentration.“

Riva ist gläserner Star der Hochhausspringer. Millionen Fans bewundern sie und beneiden sie um ihr vermeintlich perfektes Leben. Rivas Alltag wird 24/7 in unzähligen Feeds, Streams und Foren verfolgt und kommentiert. Bis eines Tages das Undenkbare passiert – Riva verweigert sich. Sie bricht ihr Training ab und entzieht sich der Außenwelt, zieht sich in komplettes Schweigen und Nichtstun zurück.

Uns gehört die Nacht

Bücher 2018, Frauenliteratur, Lovestory, Neues vom Büchermarkt

„Uns gehört die Nacht“ von Jardine Libaire

Der Roman ist ja so eine Art literarisches It-Piece der Saison. Überall begegnet man ihm und – obgleich schon überdrüssig des Hypes – konnte auch ich im Buchladen dem eindringlichen Cover nicht widerstehen. Anfangs hat mich diese moderne „Aschenputtel-trifft-Prinz-Story“ auch schnell in ihren Sog gezogen, aber wirklich überzeugen konnte sie mich leider nicht.

Bungalow

Bücher 2018, Deutschsprachige Literatur, Neues vom Büchermarkt, Punks not dead!

„Bungalow“ von Helene Hegemann

Wie anfangen über einen Roman zu schreiben, den man so schwer in Gedanken, geschweige denn in Worte fassen kann? „Bungalow“, der neuste Roman von Helene Hegemann, erzählt auf eine radikale, teilweise unerträglich brutale Weise eine Coming-of-age Geschichte in einem apokalyptischen Setting und wirft zugleich einen kritischen Blick auf die sozial immer weiter auseinanderklaffende Gesellschaft, in der wir leben.

Beale Street Blues

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Beale Street Blues von James Baldwin

„You’ll see pretty browns in beautiful gowns,
You’ll see tailor-mades and hand-me-downs,
you’ll meet honest men, and pick-pockets skilled,
you’ll find that business never ceases till somebody get’s killed.
If Beale Street could talk…“

„Die Beale Street ist unser Erbe. Dieser Roman handelt von der Unmöglichkeit und von der Möglichkeit, von der absoluten Notwendigkeit, diesem Erbe Ausdruck zu geben.“ (Vorbemerkung James Baldwin)